Wiener Modell zur Versickerung von Straßenwässern

Aus Verwaltungspreis
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Projektbeschreibung

Mit dem „Wiener Modell“ kommt ein duales System zur Entwässerung der Oberflächenwässer zum Einsatz, wobei die Chlorid belasteten Wässer in den Kanal abgeführt und die wenig verunreinigten Straßenwässer in eine Sickermulde eingeleitet werden. Das Modell wird in der Edith-Piaf-Straße der Seestadt Aspern als Pilotanlage mit begleitendem Monitoring errichtet.

Juryurteil
Das Projekt entwickelt erstmals ein duales System zur Entwässerung der Oberflächenwässer, wobei die chloridbelasteten Wässer in den Kanal abgeführt und die wenig verunreinigten Straßenwässer in eine Sickermulde eingeleitet werden. Die Trennung von stärker und schwächer belastetem (Ab-) Wasser ist insbesondere für eine Großstadt rasch ein bedeutender Faktor. Dieses durch die Einbindung mehrerer kooperierender ProjektpartnerInnen breit angelegte Projekt eignet sich sehr gut, um mehr über die Realsituation zur Versickerung von Strassenwasser zu erfahren und scheint optimal geeignet um mittels einer Pilotanlage aus gewonnenem Datenmaterial für die Zukunft zu lernen.
Kontakt
Stadt Wien;
MA 28 - Straßenverwaltung und Straßenbau, Bereich Projektentwicklung und -magagement
1170 Wien, Lienfeldergasse 96
www.strassen.wien.gv.at
Dipl.-Ing. Vera Layr
Projektleiterin
Telefon: +43 (0) 1 4000 49922, E-Mail: vera.layr@wien.gv.at
Daten zum Projekt
Thema: Prozessmanagement, Kooperation, Strategisches Management, Wirkungsorientierte Steuerung
Bundesland: Wien
Projektträger: Stadt Wien
Verwaltungsebene: Gemeinde
Preis: Verwaltungspreis 2017
Einreichkategorie: Innovatives Servicedesign
Art des Preises: Anerkennung
Jahr: 2017
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